Über das Auftreten eines gegen das Melanophorenhormon gerichteten Hemmstoffes während des Sexualzyklus bei der weiblichen weißen Ratte
W. Rodewald · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1940 · Heft 09 · S. 238-240
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Die bei Frauen im Verlaufe des Zyklus beobachteten Veränderungen in der Melanophorenhormonbindungsfähigkeit des Blutes haben sich also auch bei weiblichen weißen Ratten feststellen lassen. Zu Beginn des Zyklus, d. h. im Dioestrus und Prooestrus, beeinflußt das Blutserum oder Plasma zugegebenes Melanophorenhormon nicht oder nur geringfügig. Im Oestrus gewinnt das Blut die Fähigkeit, zugegebenes Melanophorenhormon zu inaktivieren. Diese Wirkung ist auch im Metoestrus nachweisbar, um mit Ende des Metoestrus wieder zu verschwinden. 2. Die inaktivierende Substanz läßt sich aus dem Blut durch Extrak…