Anwendung von Adrenalin bei der Untersuchung der Gastroenteroanastomose
N. A. Podkaminsky · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1928 · Heft 23 · S. 962
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Adrenalin stellt ein differentialdiagnostisches Mittel bei der Untersuchung der Gastroenteroanastomose dar. — Gleichzeitig mit der Erschlaffung der Magenwände und Beseitigung der Spasmen ruft es einen Pylorusschluß hervor und läßt somit nur einen Ausgang aus dem Magen offen. 2. Adrenalin kann zur Feststellung der Funktionsfähigkeit des Musculus pylori verwandt werden, was bei parapylorischen Verwachsungen wie bei Karzinom des Pylorusteils des Magens von Bedeutung ist. 3. Die Erscheinungen, die während der ersten Phase der Adrenalinwirkung beobachtet werden, können als Indikation des Erregbarke…