Uterusruptur infolge intravenöser oder intramuskulärer Pituglandolinjektion während der Geburt des Kindes1
F. v. Mikulicz-Radecki · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1934 · Heft 18 · S. 665-669
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Meine Darlegungen, die Mitteilung meiner Fälle und die Zusammenstellung der Fälle aus der Literatur bezwecken, erneut darauf hinzuweisen, daß die Hypophysenhinterlappenpräparate — wie sie auch heißen mögen — während der Geburt des Kindes nicht ungefährlich sind, daß sie nur bei strenger Indikation und gewissenhafter Dosierung (0,2—0,5 ccm pro Dosis, langsam steigend, nicht mehr als bis zu 3 V. E. auf einmal; genaue Beobachtung der Wirkung und nicht sinnloses mehrfaches Injizieren bei Erfolglosigkeit!) benutzt werden dürfen und daß DIE INTRAVENöSE INJEKTION GERADEZU ALS KUNSTFEHLER ZU BEZEICHNEN I…