Die Änderung des Polyzythämieblutbildes auf tiereiweißarme Nahrung
Georg Kleiner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1936 · Heft 46 · S. 1872-1874
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Der Durchmesser der roten Blutkörperchen der Polyzythämiekranken ist kleiner als normal, und noch stärker ist dessen Volumen verkleinert. Es handelt sich deshalb wahrscheinlich um eine pathologische Knochenmarkstätigkeit, die sich in der Bildung von flacheren und kleineren roten Blutkörperchen offenbart. Diese fehlerhafte Funktion des Knochenmarkes wird durch die an tierischem Eiweiß sehr arme Diät behoben, und es findet wieder eine normale Zellbildung statt. 2. Die an tierischem Eiweiß sehr arme Nahrung wirkt nicht nur auf die Erythrozytenbildung, sondern in gewissem Maße auch auf die Leukozy…