Zur Pathogenese der Sekretionsstörungen des Magens1). II. Beziehungen zwischen Magen und Duodenalsaft. Abhängigkeit der sekretorischsen Magenfunktion von Leber- und Pankreastätigk…
W. Arnoldi, M. Schechter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1926 · Heft 03 · S. 96-97
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwischen Magen- und Duodenalsaftsekretion bestehen bestimmte Beziehungen. In unkomplizierten Fällen finden wir dann Hyperazidität mit Hypercholie, anderseits Hyp- bzw. Anazidität mit Hypocholie verbunden. Unsere Duodenalsaftuntersuchungen beziehen sich auf Menge, Bilirubin- und Gallensäuregehalt, also mehr auf den Anteil der Lebertätigkeit hinsichtlich des Verhaltens des Duodenalsaftes als auf den der Pankreastätigkeit. Wir könnten uns daher auch so ausdrücken: erhöhte Lebertätigkeit, soweit sie sich namentlich in der Ausscheidung des Bilirubins mit der Galle kundgibt, geht bei unkomplizierten Fä…