EMG-Phänomene peripherer motorisch axonaler Übererregbarkeit
Andreas Posa, Malte Kornhuber · Klinische Neurophysiologie · 2022 · Heft 02 · S. 99-106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungBei der Nadel-Elektromyographie (EMG) besitzen Phänomene der vermehrten Erregbarkeit von Muskelfasern und von motorischen Axonen Bedeutung für die Diagnostik neuromuskulärer Erkrankungen. Zur motorisch axonalen Übererregbarkeit gehören spontane Phänomene wie Faszikulationen, spontane kontinuierliche Einzelentladungen der motorischen Einheit (SKEME), Myokymien, neuromyotone Entladungsserien und Krampi. Ferner gehören dazu reizinduzierte Phänomene wie manche A-Wellen, reizinduzierte komplex repetitive Entladungen oder tetanischen Spasmen bei Elektrolytstörungen. In der vorliegenden Übersicht wird de…