Die Keimzahlbestimmung in der Diagnostik der bakteriellen Prostatitis*
K. A. Lennert, W. Mondorf, G. Dathe · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 19 · S. 876-881
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 100 Patienten, bei denen der Verdacht auf eine entzündliche Veränderung der Prostata bestand, konnte durch Keimzahlbestimmung im Urin eine Prostatitis oder eine andere Prostata-Erkrankung nachgewiesen bzw. ausgeschlossen werden. Mit Hilfe der qualitativen und quantitativen Keimzahlbestimmung im Urin vor und nach Expression der Drüse ließen sich in Verbindung mit dem Tast- und Exprimatbefund nur 13 Fälle von bakterieller Prostatitis sicher nachweisen. Die Untersuchungsmethode scheint zuverlässig und sehr geeignet zu sein, um die große Zahl der „chronischen Prostatitiden” zu vermindern.