Einige diagnostische und therapeutische Probleme bei frischen Schädel-Hirn-Traumen*
A. E. Adams · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 26 · S. 1173-1179
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die „Commotio cerebri” ist im Einzelfalle nicht als klar definierbare diagnostische Einheit anzusehen. Sie entspricht zwar meist einem rasch und folgenlos reversiblen traumatischen Initialstadium, steht aber in manchen Fällen nur am Anfang einer weiteren Krankheitsgeschichte mit Hirnkontusion und raumfordernden Blutungen. Wir bevorzugen daher die Bezeichnung „Kommotionssyndrom”. Eine anfängliche Verschlechterung apallischer Symptome spricht nicht gegen die Möglichkeit der Lebenserhaltung und sollte nicht zu vorzeitiger therapeutischer Resignation veranlassen. Fehldiagnosen bei subduralen und epid…