Zur Bedeutung pathologischer Leberbefunde beim Magen-Duodenal-Ulkus und beim Ulcus pepticum jejuni
R. X. Zittel, H. Weyand, F. Weyand · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 17 · S. 791-793
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Angeregt durch die Behauptung internistischer Autoren, daß der Magenresektion wegen eines Ulkus ein Therapieschaden beizumessen sei, wurde in einem unausge wählten Krankengut von 150 Ulkuspatienten, die zum Teil eine positive Leberanairinese aufwiesen, eine intraoperative Leberbiopsie vorgenommen. In 85% fand sich ein von der Norm abweichender Leberbefund verschiedener Morphologie, wobei jedoch nur in 27% ein ausgesprochen krankheitswertiger Befund zu erheben war. Nach diesen und anderen Ergebnissen müssen die nach einer Magenresektion beobachteten Leberschäden als bereits zum Zeitpunkt des Ulkus…