Das Rezidiv nach chirurgischer Behandlung des Morbus Crohn
W. Stock, J. M. Müller, L. Nohr · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1979 · Heft 02 · S. 47-51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Ermittlung der Rezidivrate nach chirurgischer Therapie des Morbus Crohn wurde die Rezidivwahrscheinlichkeit bei 58 Patienten nach Darmresektion wegen Enterocolitis granulomatosa mit der statistischen Methode der Sterbetafeln bestimmt. In den ersten 10 Jahren nach einer Resektion muß bei 84,1% der Patienten mit einem Krankheitsrückfall gerechnet werden, in 41,6% der Fälle ist eine Zweitresektion notwendig. Alter, Geschlecht und Krankheitsdauer vor der Operation hatten keinen Einfluß auf das Rezidiv. Eine Heilung der Enterocolitis Crohn ist somit durch chirurgische Maßnahmen nicht möglich, die…