Das Postperfusionssyndrom im Kindesalter
W. Handrick, E.-M. Meister · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 07 · S. 239-242
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Drei Kinder erkrankten im Anschluß an eine Herzoperation im extrakorporalen Kreislauf an einem »Postperfusionssyndrom«. Neben typischen klinischen und hämatologischen Befunden (Fieber, Hepatosplenomegalie, Lymphomonozytose mit »atypischen« Lymphozyten im Blutbild) gelang der Nachweis von charakteristischen Antikörperverlaufskurven (IgG- und IgM-Antikörper gegen Zytomegalievirus). Die Bedeutung dieses »Syndroms« liegt in den damit verbundenen differentialdiagnostischen Problemen, die bei Beginn der klinischen Symptomatik auftreten (Abgrenzung gegen Endokarditis, Sepsis, Hepatitis).