Endogenes Plasma-Histamin und »hepatogenes« gastroduodenales Ulkus bei Leberzirrhose
D. Stopik, K. E. Hampel, D. v. Kleist · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 25 · S. 932-933
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund ihrer anatomischen Beziehung zum Magen-Darm-Trakt ist die normale Leber imstande, vor allem durch Aufnahme und Umsatz die Rolle eines regulierenden »Filters« für einströmendes Plasma-Histamin auszuüben und unerwünschte Auswirkungen im Systemkreislauf zu verhindern. Eine zirrhotisch veränderte Leber kann diese Funktion nur in geringerem Umfange wahrnehmen. Bestimmungen des Plasma-Histamins im systemvenösen Blut bei zehn Zirrhosekranken mit röntgenologisch und endoskopisch nachweisbaren Ulcera ventriculi ergaben mit 1,3 ± 0,4 μg/l signifikant höhere Konzentrationen des Plasma-Histamins als…