Purpura fulminans unter dem pathologisch-anatomischen Bilde einer Thrombophlebitis migrans et saltans
P. Barth, B. Kommerell, H. G. Schiemer, Kl. Schimpf, G. Schlierf, K. Wegener · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 06 · S. 256-259
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 36jährige Frau erkrankte vier Wochen nach einer Angina tonsillaris unter dem klinischen Bild einer Purpura fulminans. Die Therapie erfolgte mit Heparin, Prednison und Azathioprin (Imuran®). Durch Heparin konnte zwar die Ausbildung neuer hämorrhagischer Nekrosen verhütet werden, die erniedrigte Thrombozytenzahl normalisierte sich dagegen erst nach Imuran. Die Patientin verstarb nach 60 Tagen an einer Sepsis. Als Spätfolge fand sich pathologisch-anatomisch eine generalisierte Thrombophlebitis migrans et saltans. Pathogenese, Verlauf und Therapie der Purpura fulminans werden diskutiert.