Zur Genetik des Biochemie der Ahornsirupkrankheit („branched chain ketoaciduria”)
H. W. Goedde, W. Keller, K.-G. Blume, W. Hense, D. Brackertz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 18 · S. 903-908
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer Familie mit zwei an sogenannter Ahornsirupkrankheit erkrankten Kindern ergaben sowohl In-vivo-Untersuchungen an isolierten Leukozyten (Heterozygoten-Test) als auch Aktivitätsmessungen an Organhomogenaten der verstorbenen Kinder keine oder stark erniedrigte Aktivitäten der drei α-Ketosäureoxydasen, die für die oxydative Decarboxylierung der verzweigtkettigen α-Ketosäuren (α-Ketoisocapronsäure, α-Keto-β-methylvaleriansäure und α-Ketoisovaleriansäure) zuständig sind. In früheren Versuchen konnten wir wahrscheinlich machen, daß drei spezifische Proteine für die oxydative Decarboxylierung am…