Technik und Gefahren der intramuskulären Injektion
E. Bay · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 43 · S. 1950-1952
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die intraglutäale Injektion von Medikamenten ist mit der Gefahr einer Ischiadicusschädigung verbunden, wenn sie nicht in den äußeren oberen Quadranten der Glutäalmuskulatur in streng sagittaler Stichrichtung erfolgt. Diese Forderung wird häufig nicht eingehalten, wenn die Injektion von seitlich hinten erfolgt (wie zum Beispiel bei Seitenlage des Patienten). Bei Haftpflichtprozessen muß dann regelmäßig ein Kunstfehler angenommen werden. Perret berichtete aus Versicherungsakten über 91 derartige Fälle innerhalb von fünf Jahren. Deshalb wird die von v. Hochstetter angegebene Injektionsmethode in die…