Thromboembolische Komplikationen bei neuro- und thymoleptischer Behandlung
K. Meier-Ewert, H.-H. Baumgart, P. Friedenberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 47 · S. 2174-2178
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 1172 mit Psychopharmaka behandelten Patienten, die an endogenen Psychosen litten, waren Thrombosen und Embolien mit 2,9% fast fünfmal häufiger als bei einer sorgfältig ausgesuchten Vergleichsgruppe (0,6%), die ohne oder mit sehr geringen Dosen von Psychopharmaka behandelt wurde. Der Unterschied war auf dem 0,1%-Niveau signifikant. Die thromboembolische Komplikationsrate war bei den weiblichen Patienten (3,6%) höher als bei den männlichen (1,5%). Der Geschlechtsunterschied war auf dem 3%-Niveau signifikant. Sechs von 34 Thrombosen verliefen tödlich; Todesursache war in fünf Fällen eine Lungene…