Die chirurgische Behandlung der zerebrovaskulären Insuffizienz*
G. Carstensen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 19 · S. 1037-1044
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wie Erfahrungen an 352 Patienten im Alter zwischen 3 und 75 Jahren zeigen, ist der Erfolg einer rekonstruktiven Gefäßoperation als Lebensverlängerung signifikant bei einseitigen Carotis-interna-Stenosen mit intermittierenden Symptomen oder geringen neurologischen Defekten nachzuweisen. Der Vorteil einer Gefäßrekonstruktion als Rezidivprophylaxe besteht darin, daß neu auftretende Schäden häufiger die nicht operierte Seite oder den Hirnstamm betreffen. Die klinischneurologische Restitution vollzieht sich bei den operierten Patienten schneller und vollständiger als im Spontanverlauf. Eine rekonstruk…