Beitrag zur Whippleschen Krankheit
F. H. Franken, U. Boenigk, H. Schmitt, J. Falck · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 25 · S. 1390-1392
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Whipplesche Krankheit ist morphologisch durch PAS-positives Material speichernde Makrophagen im Dünndarm sowie durch Verplumpung und Atrophie der Darmzotten mit pseudozystischen Hohlraumbildungen gekennzeichnet. Unbehandelt führt sie unter unstillbaren Diarrhoen und Kachexie schnell zum Tode. Bis 1963 waren erst 90 meist post mortem diagnostizierte Kasuistiken von Morbus Whipple bekanntgeworden. Durch die Entwicklung der Dünndarmbiopsie kann nunmehr die Diagnose leicht intra vitam gestellt werden. Eine Therapie mit Antibiotika bringt eine schlagartige Besserung und jahrelange Remissionen des…