Präsymptomatischer Morbus Wilson
E. Schmid-Rüter, D. Feist, H. Wesch, J. A. Roßner, K. Schärer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1973 · Heft 37 · S. 1698-1703
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem zehnjährigen Jungen wurde autoptisch ein Morbus Wilson diagnostiziert. Daraufhin wurden bei den Eltern und vier Schwestern die üblichen Leberfunktionsproben vorgenommen, Kupfer- und Caeruloplasmin im Serum sowie die Kupferausscheidung im Urin vor und nach Penicillaminbelastung bestimmt. Bei den Eltern wurden pathologisch erniedrigte Kupfer- und Caeruloplasmin-Spiegel und eine erhöhte Kupferausscheidung im Urin gefunden. Bei zwei Schwestern fielen die Leberfunktionsproben pathologisch aus, die Kupfer- und Caeruloplasmin-Werte im Serum waren erniedrigt, und die Kupferausscheidung im Urin…