Schmerzausschaltung durch perkutane zervikale Chordotomie
R. Müke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 32 · S. 1169-1171
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der perkutanen zervikalen Chordotomie wird durch eine Punktion seitlich am Hals eine Elektrode an die Schmerzbahn im Rückenmark gebracht. Schrittweise werden mit ihr Läsionen gesetzt, die zu einer aufsteigenden Analgesie auf der kontralateralen Körperseite führen. Von 32 Patienten, überwiegend Karzinomkranken, bei denen die Methode angewandt wurde, konnte bei 30 Schmerzfreiheit erreicht werden. Die Vorteile der perkutanen zervikalen Chordotomie vor der bisher geübten operativen offenen Chordotomie sind die geringere Belastung für den Patienten, eine gezieltere und sicherere Schmerzausschaltun…