Stauungspapillen bei Spinaltumoren
H. Rau · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 08 · S. 351-354
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Spinaltumoren mit Stauungspapillen wurden bei einem 31jährigen Mann und einer 65jährigen Frau beobachtet. Weitere 34 Fälle sind in der Literatur beschrieben. Es handelt sich meist um klinisch symptomlos gebliebene, vorwiegend im Caudabereich gelegene Tumoren, die mit einem Hydrocephalus communicans und endokranieller Drucksteigerung einhergehen. Der Hydrocephalus kommt wahrscheinlich durch Resorptionsstörungen infolge Blockierung der Pacchionischen Granulationen zustande. Die Blockierung ist durch eine pathogenetisch ungeklärte intrakranielle Liquoreiweißerhöhung verursacht und nach Entfernung de…