Gastrointestinale Makropartikelbiopsie
R. Ottenjann, G. Lux, K. Elster, W. Bartelheimer, G. Jakob · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 26 · S. 1389-1391
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die übliche endoskopische Zangenbiopsie liefert nicht immer für die endoskopische Beurteilung ausreichend große und tief exzidierte Partikel. Besonders zur Differential diagnose von Riesenfalten, Hyperplasien der Magenschleimhaut und bei polypoiden Magen-Darm-Tumoren empfiehlt sich deshalb die Makropartikelbiopsie mit dem Polypenschnürer, die bei insgesamt 46 Patienten im Alter von 22 bis 79 Jahre durchgeführt wurde. Der Durchmesser der Biopsiepartikel betrug 7 bis 30 mm, die Exzisionstiefe bis 4 mm. Miterfaßt war in allen Fällen die Muscularis mucosae, in fast drei Viertel der Fälle auch Anteile…