Autoimmunhämolytische Anämie nach malignem Thymom1
J. Th. Fischer, J. Lautenschläger, W. Pöttgen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 38 · S. 1867-1869
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 31jährigen Mann trat 3 Jahre nach operativer Entfernung und Bestrahlung eines malignen Thymoms eine autoimmunhämolytische Anämie auf. Klinisch und laboratoriumstechnisch lagen die charakteristischen Zeichen eines hämolytischen Syndroms vor. Der direkte Coombs-Test war stark positiv für IgG, C3 und C4. Im Serum fand sich ein Antikörper mit einer Spezifität im Rhesussystem für Anti-e und Anti-C. Nach Therapie mit Prednisolon bestand weiterhin eine kompensierte hämolytische Anämie. Das dreijährige Intervall zwischen Thymom und autoimmunhämolytischer Anämie spricht nicht gegen einen Zusamme…