Thrombopenisches Hyperspleniesyndrom bei splenomegaler Leberzirrhose
G. Gehrmann, C. Elbers · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 27 · S. 1429-1432
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei neun Patienten mit thrombopenischem Hyperspleniesyndrom bei splenomegaler Leberzirrhose wurden Bestimmungen von Thrombozytenlebensdauer und Thrombozytenabbauort einschließlich Adrenalin-Stimulation mit 51Cr-markierten Thrombozyten durchgeführt. Aus den Untersuchungsbefunden ist der Schluß erlaubt, daß die Thrombopenie durch eine vermehrte Speicherung der Plättchen in der vergrößerten Milz und nicht durch eine splenomegale Markhemmung bedingt ist. Der dadurch hervorgerufene Entzug von Thrombozyten aus der Zirkulation führt zur Thrombopenie. Die normale Thrombozytenlebensdauer spricht gegen ein…