Moschcowitz-Syndrom
E. Lechler, H. O. Klein, K. Schumacher, R. Gross, M. Eder, H. Kunst · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 45 · S. 2326-2334
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 24jährigen Patientin mit einem Moschcowitz-Syndrom – hämolytische Anämie, Thrombozytopenie, bizarre neurologische Symptomatik, Fieber, multiple »thrombotische« Gefäßverschlüsse -, die 25 Tage nach Beginn der Erkrankung verstarb, wurden mehrfach gerinnungsphysiologische Untersuchungen durchgeführt. Eine generalisierte intravaskuläre Gerinnung (Verbrauchskoagulopathie) ließ sich als Ursache der Gefäßverschlüsse ausschließen. Eine primäre Gefäßwandläsion unbekannter Genese scheint als zentrales pathogenetisches Prinzip in Betracht zu kommen.