Über die Beeinflussung von Herzrhythmusstörungen durch d-Propranolol
H. Amor, F. Dienstl, G. Judmaier, H. Schwingshackl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 52 · S. 2669-2675
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 23 Patienten mit verschiedenen Herzrhythmusstörungen wurden mit intravenösen Gaben von d-Propranolol (ICI 47,319) behandelt. Das rechtsdrehende Isomer von Propranolol zeigte bei intravenöser Verabreichung von 20 mg keine β-rezeptoren-blockierenden Eigenschaften. An drei kreislaufgesunden Versuchspersonen konnte die frequenzsteigernde Wirkung von Isoprenalin durch d-Propranolol nicht blockiert werden. Bei der Behandlung der Patienten mit Herzrhythmusstörungen wurde d-Propranolol ausnahmslos gut vertragen, es traten keinerlei unangenehme Nebenwirkungen auf. Die Substanz zeigte eine günstige Wirkung…