Die Bedeutung der partiellen Thromboplastinzeit für die klinische Diagnostik
L. Norpoth, Th. Surmann, M. Schulze · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 30 · S. 1437-1442
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über die gerinnungsphysiologische Bedeutung eines phospholidpoidhaltigen Hirngewebsextraktes (aktiviertes Cephaloplastin) berichtet. Die so erhaltene partielle Thromboplastinzeit erlaubt im Zusammenhang mit der Anamnese, der Thrombozytenzählung, der Gerinnungszeit, der Blutungszeit und dem Quick-Wert eine relativ sichere Beurteilung der Frage, ob eine hämorrhagische Diathese vorliegt. Vor allem bei operativen Eingriffen oder bei Geburten dürften diese Untersuchungen von Vorteil sein. Insbesondere bewährt sich das aktivierte Cephaloplastin beim Thromboplastin-Generationstest zur Analyse de…