Sekundäre Erythrozythämie bei einem Angioretikulom des Kleinhirns
H. E. Brunner, F. Regli, H. Krayenbühl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1965 · Heft 15 · S. 633-636
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir beobachteten einen Patienten, der eine sekundäre Erythrozythämie bei einem zerebellären Angioretikulom aufwies. Die Ferro- und Erythrozytenkinetik konnte vor und nach Resektion des Tumors untersucht werden. Vor der Operation bestand ein stark gesteigerter Eisenumsatz mit ineffektiver Erythropoese, eine Situation, wie sie auch bei Polycythaemia vera und renaler Erythrozythämie beobachtet wird. Nach der Operation normalisierte sich die Ferrokinetik. Ätiologie und Pathogenese der Erythrozythämie bei Kleinhirntumoren sind unklar.