Die Diagnostik von Leber- und Gallenwegserkrankungen einschließlich der Tumoren mit Hilfe radioaktiv markierter Verbindungen
Werner Schumacher · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 07 · S. 347-352
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach der Injektion kurzlebiger radioaktiver Substanzen gelingt es durch Meßverfahren die Leberfunktion zu prüfen. Die in die Routinediagnostik übernommene Methode ermöglicht neben der graduellen Unterscheidung der Leberparenchymschäden auch mit Hilfe des Scanningverfahrens die Lokalisation umschriebener Funktionsausfälle im Leberparenchym, die durch Zysten, Abszesse oder durch Lebertumoren bedingt sind. Für die differentialdiagnostische Abgrenzung werden Beispiele der Leberdarstellung bei einem primären Leberkarzinom, einer Leberzirrhose, die Gallenblasendarstellung und auch Beispiele für die Dia…