Das stereotaktische Operationsverfahren bei der Schmerzbekämpfung1
T. Riechert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 23 · S. 1177-1179
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei den stereotaktischen subkortikalen Schmerzoperationen sind die Sofortresultate günstig, es kommt jedoch in über 50% der Fälle zu teilweisen oder vollständigen Rezidiven. Die Komplikationsrate bei den mesencephalen und thalamischen Eingriffen ist relativ groß. Aus diesen Gründen ist ein Zielpunkt zwischen Thalamus und Rinde, die vorhin beschriebene sensible supraclaustrale Radiatiotomie, zu erwägen. Bei allen Eingriffen ist zur Vermeidung von Spätkomplikationen eine zusätzliche Ausschaltung im unspezifischen System und in den Nebenbahnen zu empfehlen. Über den letzteren Punkt müssen noch weite…