Morbus haemolyticus neonatorum und spätere Entwicklung der Kinder1
O. Preisler, M. Gronau, W. Horstmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 38 · S. 1828-1836
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 109 Kinder, die während ihrer Erkrankung an einem Morbus haemolyticus neonatorum in der Klinik lagen, wurden im Alter von 2—7œ Jahren nachuntersucht. Eine scheinbare Beziehung zwischen klinisch manifesten neurologischen Schäden und verzögerter Entwicklung oder Debilität einerseits und einem hohen Antikörpertiter der Mütter andererseits besteht, ist aber gleichzeitig mit einem hohen Serumbilirubinspiegel und einer verspäteten Austauschtransfusion verbunden. Ein hoher Hämoglobinwert bei der Geburt des Kindes gibt keine Sicherheit für das Ausbleiben zerebraler Spätfolgen. Ein maximales Serumbilirubi…