Hormonale Ovulationshemmung*1
R. Kaiser · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 48 · S. 2325-2330
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Ovulationshemmung eignen sich östrogene, gestagene und androgene Hormone. Die Kombination von Gestagenen und Östrogenen nach Pincus hat den Vorteil, einen normalen Blutungsablauf in vierwöchigem Abstand zu gewährleisten und Rückbildungserscheinungen an den Erfolgsorganen zu verhindern. Nach Verabreichung der Ovulationshemmer ist mit dem Mäuseuterustest eine signifikante Abnahme der Gonadotropinausscheidung und eine mindestens 50%ige Reduzierung der Östriolausscheidung nachzuweisen. Die Pregnandiolausscheidung entspricht der bei anovulatorischen Zyklen. Endometriosen und Dysmenorrhoen bessern…