Schwangerschaft bei „inaktiver” Tuberkulose
Heinrich Jentgens · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 01 · S. 25-31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An Hand von einigen kasuistischen Beispielen wird auf die Bedeutung der Aktivitätsdiagnose einer Tuberkulose während der Gestation hingewiesen. Bei den scheinbar inaktiven, in Wirklichkeit hochaktiven spezifischen Prozessen dürfte eine stationäre Behandlung selbstverständlich sein. Ebenso wird ein Entbinduhgs-Heilverfahren beziehungsweise eine stationäre Behandlung bei Rundherden, 2 bis 3 Jahre nach nach Pleuritis, nach Resektionen, bei bestimmten Knochentuberkulosen, der Meningitis tuberculosa und Urogenitaltuberkulosen für dringend erforderlich gehalten. Aber auch bei tatsächlich inaktiven Tube…