Über die offene Behandlung tuberkulöser Kavernen und Empyeme
H. Kleesattel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 16 · S. 626-633
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einleitenden Bemerkungen zur Entwicklung der offenen Kavernenbehandlung wird zunächst die Methode beschrieben, die im Laufe der letzten 8 Jahre bei 125 Kranken zur Anwendung kam. Sie besteht grundsätzlich in der vorausgehenden Entspannung des zu behandelnden Lungenteils, in der Schaffung eines breiten Zugangs (Thoraxfenster), in streng segmentgezieltem Eindringen auf den Krankheitsherd ohne Läsion der Nachbarsegmente, in der unblutigen, sekundären Kavernenöffnung nach Elektrokoagulation, in lokaler Trockenbehandlung ohne Tamponade der Lungenwunde und im Wundverschluß durch Weichteil- oder De…