Über eine tödliche Verletzung der Halswirbelsäule beim Wasserspringen1
E. J. Klaus, R. Andresen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 29 · S. 1309-1311
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine tödliche Verletzung der Halswirbelsäule nach einem Kopfsprung bei ungenügender Wassertiefe in einem Schwimmbad berichtet. Es handelt sich um eine totale Luxation des fünften Halswirbels nach hinten und Sagittalfraktur des 6. Halswirbelkörpers durch Aufschlagen auf den Boden in Hyperflexionsstellung des Kopfes. Die Kombination von ungenügender Wassertiefe, sehr steiler Sprungkurve und unvorschriftsmäßiger Armhaltung hat zur Katastrophe geführt. Es wird auf die Besonderheiten des Sprunges (Geländersprung) für den Unfallmechanismus und die dringend notwendige Prophylaxe solcher Ver…