Die Eisenmangelanämie des Kindes und ihre Behandlung mit Eisen-Polyisomaltosat
Tullio Mereu, Otmar Tönz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 26 · S. 1259-1266
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Sideropenien des Säuglings kommt ätiologisch der absoluten Menge Eisen, die das Neugeborene mit auf die Welt bringt, die ausschlaggebende Bedeutung zu. Pränatale Faktoren spielen deshalb eine den peri- und postnatalen Umständen übergeordnete Rolle. Therapeutisch stehen neben den oralen Eisensalzen auch intramuskulär zu verabreichende Eisendextrane, d. h. Eisenpoly- und -oligosaccharid-Komplexe zur Verfügung. Die Wirkung eines neuen Eisen-Oligosaccharids (Eisen-(III)-hydroxidpolyisomaltosat1), das zum Unterschied zu anderen Dextranpräparaten auch in Tiertests nicht kanzerogen ist, wurde an 29…