Neuere Operationsverfahren der gynäkologischen Urologie1
Hubert Hartl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 38 · S. 1677-1681
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Läsionen und Stenosen der Ureteren treten bei den verschiedensten gynäkologischen Operationen auf, besonders häufig nach einer Operation oder Bestrahlung von Kollumkarzinomen. Das Bestreben geht heute dahin, die Niere wenn irgend möglich zu erhalten. Bei postoperativen Ureterscheidenfisteln ist zunächst der Versuch eines Ureterkatheterismus angezeigt. Später kommen, je nach Sitz der Läsion, eine Implantation des Ureters in die Harnblase, eine Zipfelung der Blase nach von Mezö, eine Lappenplastik nach Boari, eine Uretero-Sigmoidostomie oder eine Uretero-Ileoplastik in Betracht. Die Behandlung von…