Über das gegensätzliche Verhalten der Blutgruppen A1 und A2
W. Dick, W. Schneider, K. Brockmüller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 50 · S. 2567-2573
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Elf Erkrankungen, nämlich sieben verschieden lokalisierte Karzinome, das Ulkus des Magens und des Zwölffingerdarmes, die kolloidhaltige Knotenstruma und thromboembolische Erkrankungen wurden auf ihre Beziehung zur ABO-Blutgruppenzugehörigkeit untersucht. Es konnte nachgewiesen werden, daß Krankenhausinsassen kein „homogenes” Kontrollgut darstellen. Hier sind in statistisch signifikanter Weise mehr Angehörige der Blutgruppe A1 und weniger der Blutgruppe A2 und 0 zu finden, als es der Normalverteilung in der gesunden Bevölkerung der gleichen Umgebung entspricht. Dieses Verhalten der Untergruppe A1…