Über die Chininoxydase im Serum bei Erkrankungen der Leber1
Helmut Baier · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 29 · S. 1308-1312
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Hepatitis ist die Chininoxydase stark erhöht im Serum. Der Verlauf der Aktivitätskurve ist kurvenförmig mit einem deutlichen Gipfel. Der Abfall der Enzymaktivität geht der Normalisierung des Serumbilirubins parallel oder hinkt ihr nach. Bereits geringe leberschädigende Noxen finden ihren Ausdruck in Erhöhung der Chininoxydase-Aktivität. Bei Verschlußikterus ist die Chininoxydase im Serum nicht oder nur in geringer Aktivität (bis 4–5 Einheiten) nachweisbar. Eine Unterscheidungsmöglichkeit zwischen malignem und benignem Verschluß besteht nicht. Der Kurvenverlauf ist geradlinig. Bei allen übrige…