Zur Ätiologie und Klinik der Nephrokalzinose1
R. Heintz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 16 · S. 625-629
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Nephrokalzinose handelt es sich um röntgenologisch nachweisbare intrarenale Kalkablagerungen, die zu einer Schädigung des Nierenparenchyms führen. Nierenfunktionsstörungen und eine Niereninsuffizienz können die Folge sein. Die Nephrokalzinose kann einmal bei Krankheiten auftreten, in deren Verlauf es zu einer Hyperkalzämie kommt, vor allem beim primären Hyperparathyreoidismus, ferner bei einer Vitamin-D-Intoxikation, beim Boeckschen Sarkoid und bei gesteigertem Knochenabbau aus verschiedenen Ursachen. Sehr häufig findet sie sich weiterhin bei der sog. „renalen Azidose”, der eine bisher ni…