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Der notwendige Wandel in der Deutung der experimentellen B1-Avitaminose und in der Auffassung des Vitamins B1 als antineuritischen Wirkstoffes

Herbert Luckner, Rolf Magun · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 08 · S. 225-229

Dokument
835641
CareLit-ID
Jahr
1952
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Herbert Luckner, Rolf Magun
Ausgabe
Heft 08 / 1952
Jahrgang 77
Seiten
225-229
Erschienen: 1952-02-22 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Entgegen der immer noch vertretenen Auffassung läßt sich im Versuch am Menschen oder an Versuchstieren durch reinen Mangel an Vitamin B1 keine Erkrankung oder Leistungsminderung an peripheren Nerven erzeugen. Die B1-Avitaminose ist daher auf keinen Fall mit der polyneuropathischen Form der Beriberi vergleichbar. Die im Tierversuch nachweisbaren Schädigungen nervöser Leistungen sind nach neurologischen und neurohistologischen Befunden in den Hirnstamm zu lokalisieren. Den auch während des letzten Kriegs durch mangelhafte Ernährung gehäuft vorkommenden Erkrankungen peripherer Nerven liegt eine komp…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift