Zur antithrombotischen Prophylaxe und Therapie mit Phenylindandion
W. Rust · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 35 · S. 1258-1259
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als gerinnungshemmende Stoffe werden heute Heparin und Heparinoide verwendet, die, zusammen mit einem Plasmafaktor, als ein Antithrombin wirken, ferner Dicumarinderivate, die in selektiver Weise das Leberparenchym schädigen und auf diese Weise den Gehalt des Blutes an Faktor VII und an Prothrombinkomplex senken. Schließlich findet ein Salz der seltenen Erden — Neodym — Verwendung, das vielleicht den Prothrombinkomplex ausschaltet. Das Phenylindandion hat dagegen in Deutschland bisher wenig Beachtung gefunden; dieser Stoff hemmt die Synthese des Faktor VII, und zwar tritt die Wirkung etwa doppelt…