Die klinische Bedeutung der Antistreptolysin-Reaktion
F. Scheiffarth, G. Berg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 39 · S. 1690-1692
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Antistreptolysin-Reaktion wurde seit 1949 in 1455 Fällen ausgeführt. Als normal ist ein Antistreptolysin-Titer bis 200 IAE/ccm anzusehen, doch finden sich auch bei Gesunden in 20% erhöhte Werte (unspezifisch oder auf einer latenten Infektion beruhend). Bei Infekten mit β-hämolytischen Streptokokken erreicht der Titer im allgemeinen in der vierten Krankheitswoche sein Maximum, fällt dann zur Norm ab; bleibt er erhöht, so spricht das für ein Fortbestehen des Infektes. Frühzeitige antibiotische Behandlung verhindert eine Streptolysinproduktion, die Antikörperbildung bleibt aus, der Titer ist nor…