Zellkernmorphologische Geschlechtserkennung bei Säugetier und Mensch1
Hermann A. Hienz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 47 · S. 1986-1991
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der einer zellkernmorphologischen Geschlechtserkennung zugrundeliegende Geschlechtsdimorphismus beruht wahrscheinlich und im Gegensatz zu der im Schrifttum hauptsächlich vertretenen Ansicht nicht auf primären, sondern auf tertiären Geschlechtsmerkmalen. Hinter dem morphologischen Substrat wird ein geschlechtsunterschiedliches Stoffwechselgeschehen vermutet. Die sich daraus ergebenden Fragen werden diskutiert. Es werden weiterhin die z. Z. üblichen Methoden (Hautbiopsie, Blutmorphologie und exfoliative Zytologie) und deren Anwendungsgebiete besprochen, wobei besonders die blutmorphologische Unters…