Cimetidin in der Behandlung des Ulcus duodeni
P. Peter, K. Kiene, J. J. Gonvers, S. Pelloni, K. Weber, A. Sonnenberg, H. Schmitz, O. Richter, J. R. Hofstetter, A. L. Blum, G. Strohmeyer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 29 · S. 1163-1166
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer Doppelblindstudie aus drei Kliniken heilten nach einer vierwöchigen ambulanten Therapie mit Cimetidin (1 g/d) 79% der Ulcera duodeni (30 von 38 Patienten), dagegen mit Placebo 58% (23 von 40 Patienten). Mit Ausnahme eines geringen Einflusses auf die Schmerzen tagsüber in der zweiten Woche beeinflußte Cimetidin die subjektiven Symptome und den Antacidaverbrauch nicht. Die langzeitige Behandlung mit 400 mg abends scheint Rückfälle zu verhindern. Die Möglichkeit einer erhöhten Rezidivrate nach Cimetidinentzug kann noch nicht ausgeschlossen werden.