Segmentresektion bei Lungentuberkulose
E. Derra, H. Rink · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 10 · S. 317-320
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die funktionellen Spätschäden am kardio-pulmonalen System nach Kollapstherapie sind ein bedeutsamer Nachteil dieser Methode bei der Behandlung der Lungentuberkulose. Der Fortschritt der Thoraxchirurgie ermöglicht durch die segmentale Resektion die selektive Exstirpation der spezifischen Nekroseherde unter größtmöglicher Schonung nicht erkrankten Lungenparenchyms. Wenn in der Pathogenese der chronischen Lungentuberkulose die Bildung eines verkästen Herdes und sein Einbruch in den Bronchialbaum den Beginn der phthisischen Entwicklung charakterisiert, ist die Eliminierung dieses phthisischen Fokus d…