Zur Ätiologie der doppelseitigen Lunatummalazie bzw. Kienböckschen Erkrankung
H. Hamm, H. Hillger · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1956 · Heft 05 · S. 621-626
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An Hand von 20 in der Literatur beschriebenen Fällen einer doppelseitigen Lunatummalazie bzw. Kienböckschen Erkrankung und zwei eigenen Beobachtungen wird die Pathogenese der doppel- und einseitigen Erkrankung diskutiert. Das einmalige und chronische Trauma, das sicher bei einem großen Teil der einseitigen Veränderungen auslösend wirkt, kann bei dem doppelseitigen Befall nur selten als Ursache anerkannt werden. Für die übrigen Fälle muß man eine anlagemäßig bedingte Minderwertigkeit der Gefäß Versorgung annehmen.