Zwischenfälle bei Gallenblasenuntersuchungen mit Biligrafin und ihre Behandlung
W. Frommhold, H. Braband · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1960 · Heft 01 · S. 47-59
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es werden die seit der Einführung des intravenösen Kontrastmittels Biligrafin im Jahre 1953 bisher bekanntgewordenen Todesfälle im Zusammenhang mit der Injektion im einzelnen diskutiert. Die Frage nach der ursächlichen Rolle des Kontrastmittels für den tödlichen Ausgang der Zwischenfälle wird erörtert. Für die „echten Sofortreaktionen“ ergibt sich eine Letalitätsquote von 0,00027%. Bei Berücksichtigung sämtlicher fraglicher und verzögerter tödlicher Komplikationen erhöht sich die Rate auf 0,00035%. Aus dem Vergleich mit den von E. P. Pendergrass ermittelten Letalitätsquoten für die Urographien er…