Angiographie bei stumpfen Nierentraumen
E. Vogler, M. Bergmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1963 · Heft 06 · S. 675-685
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Berichtet wird über angiographische Untersuchungen bei 13 Fällen traumatisch bedingter Nieren Veränderungen. Der Vergleich mit den bisherigen Routinemethoden der urologischen Röntgendiagnostik ergab, daß die angiographisch nachweisbaren Gefäß- und Parenchymschäden traumatisch bedingter Nierenveränderungen ausgedehnter sind, als dies die Veränderungen am Nierenbeckenkelchsystem vermuten lassen. Die Angiographie ist als einzige röntgenologische Untersuchungsmethode imstande, solche Gefäß- und Parenchymschäden nachzuweisen und abzuklären.