Die nichtpathologischen intrakraniellen Verkalkungen*
G. Bruch, K. A. Bushe, A. Gregl · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1965 · Heft 10 · S. 444-449
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Den nichtpathologischen intrakraniellen Verkalkungen kommt aus zweierlei Gründen in der klinischradiologischen Praxis eine besondere Bedeutung zu: 1. Im Erwachsenen- und hoheren Alter kommen sie bei nahezu 90% aller Schädelaufnahmen vor; 2. die Kenntnis ihrer Lokalisation ist bei der Deutung anderweitiger mit einer Verkalkung einhergehender pathologischer Prozesse im Bereich des Schadels unentbehrlich. Unter 8014 Schadelaufnahmen kommen die intrakraniellen Verkalkungen, die in der Regel, ausgenommen die relativ seltenen Schadeldachhyperostosen, als Zufallsbefund diagnostiziert werden, in 53,09% v…